BECKER-HORNICKEL: „Deutschland braucht endlich klare Prioritäten“
Sie ergänzt: „Soziale Sicherheit ist wichtig, aber sie darf nicht zur Verdrängung von Zukunftsinvestitionen führen. Sonst gefährden wir genau den Wohlstand, den wir schützen wollen.“
Die sozialpolitische Sprecherin der Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Barbara Becker-Hornickel, bewertet die neuen Erkenntnisse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu den öffentlichen Ausgaben Deutschlands im internationalen Vergleich als „dringenden Appell an die Politik, den Kurs zu korrigieren“.
Die IW-Auswertung zeigt, dass Deutschland in zentralen Bereichen Ausgabenprioritäten setzt, die nach Ansicht der FDP einer Überprüfung bedürfen.
Grundlage der Bewertung sind die aktuellen Daten aus dem „IW-Report Öffentliche Ausgaben im internationalen Vergleich“.
Becker-Hornickel kommentiert: „Die Daten sprechen eine klare Sprache: Wir leisten uns ein immer weiter wachsendes Sozialbudget, während wir den Bildungsetat kleinsparen. Das ist ökonomisch riskant und politisch kurzsichtig. Am Ende müssen wir uns bewusst machen: Weniger Bildung bedeutet immer auch weniger Wohlstand. Ein Land, das auf Qualifikation verzichtet, schwächt seine Innovationskraft, seine Wettbewerbsfähigkeit und damit die Zukunftschancen kommender Generationen.“
Sie ergänzt: „Soziale Sicherheit ist wichtig, aber sie darf nicht zur Verdrängung von Zukunftsinvestitionen führen. Sonst gefährden wir genau den Wohlstand, den wir schützen wollen.“