Aufenthaltsdauer in Erstaufnahme bleibt unklar

Die FDP-Fraktion will wissen, wie lange Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Ziel ist mehr Transparenz bei Unterbringung und Verfahren.

Die Landesregierung liefert zwar Zahlen zur Anzahl der untergebrachten Personen, kann aber zur Aufenthaltsdauer keine Angaben machen. Auch Daten zu kurzen Aufenthalten oder konkreten Verfahrensschritten liegen nicht vor. Viele relevante Informationen werden statistisch nicht erfasst. 

Gerade in Zeiten steigender Zugangszahlen ist das ein Problem. Ohne verlässliche Daten wird die Planung für Kommunen und Behörden erschwert.

Aus Sicht der FDP ist klar: Eine funktionierende Migrationspolitik braucht belastbare Zahlen. Nur so lassen sich Verfahren beschleunigen, Kapazitäten besser steuern und Integration gezielt organisieren.