Kosten für LNG-Besuch in Lubmin offengelegt
Die FDP-Fraktion will wissen, wie viel der Besuch der Ministerpräsidentin in Lubmin gekostet hat. Im Fokus steht der Umgang mit Steuergeld bei öffentlichen Terminen rund um die LNG-Infrastruktur.
Die Landesregierung nennt konkrete Ausgaben: Für ein Fahrgastschiff, Verpflegung, ein Zelt und Technik für die Pressekonferenz fielen mehrere tausend Euro an. Ein Teil der Kosten wurde vom Freistaat Bayern übernommen. Finanziert wurde alles aus dem Etat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch zum Personaleinsatz macht die Regierung Angaben, allerdings ohne genaue Stundenaufstellung.
Hintergrund ist die hohe politische Bedeutung des LNG-Ausbaus in der Energiekrise. Gleichzeitig wächst das Interesse an Transparenz bei staatlichen Ausgaben.
Für die FDP ist klar: Bürger haben ein Recht zu erfahren, wie öffentliche Mittel eingesetzt werden. Transparenz stärkt Vertrauen und sorgt für verantwortungsvolle Politik.