Suchthilfe in MV besser koordinieren und Datenlage verbessern

Die FDP-Fraktion will wissen, wie gut die Suchthilfe in Mecklenburg-Vorpommern funktioniert und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Im Fokus stehen vor allem die Datenlage und die Koordination der Angebote.

Konkret geht es darum, wie viele Menschen von Suchterkrankungen betroffen sind, wie verlässlich diese Zahlen sind und wie die Angebote im Land organisiert werden. Die Landesregierung bestätigt, dass es kein zentrales Meldesystem gibt und viele Daten nur geschätzt werden können. Auch bei der Nutzung von Angeboten und deren Wirkung fehlen teilweise umfassende Übersichten. 

Hintergrund sind steigende Herausforderungen, etwa beim Alkoholmissbrauch und durch den demografischen Wandel. Gleichzeitig sind Zuständigkeiten oft auf Kommunen verteilt.

Für die FDP ist klar: Nur mit besseren Daten und klarer Abstimmung können Hilfsangebote gezielt ausgebaut und Betroffene wirksam unterstützt werden.