Unterbringung von Schutzsuchenden transparent machen

Die FDP-Fraktion will mehr Klarheit darüber schaffen, wie Schutzsuchende in Mecklenburg-Vorpommern untergebracht werden. Ziel ist es, verlässliche Zahlen und transparente Strukturen zu bekommen.

Die Antwort der Landesregierung zeigt deutliche Lücken. Zwar liegen Zahlen zur Verteilung auf Landkreise und Städte seit 2011 vor. Insgesamt wurden rund 47.800 Personen zugewiesen. Doch bei der dezentralen Unterbringung fehlen häufig Daten. Viele Kommunen erfassen diese Zahlen gar nicht oder nur unvollständig. Auch zu Kapazitäten landeseigener Unterkünfte gibt es kaum Angaben.

Das Thema ist aktuell, weil steigende Zugangszahlen Kommunen stark fordern. Ohne klare Daten wird Planung schwierig.

Die FDP setzt sich deshalb für mehr Transparenz und bessere Datenerhebung ein. Nur so können Unterbringung fair organisiert, Kommunen entlastet und Akzeptanz vor Ort gestärkt werden.