Becker-Hornickel: „Jede Investition in Qualität zahlt sich für Kinder, Familien und unser Land aus."

 

In der Plenarwoche berät der Landtagin  zweiter Lesung über die Novelle des Kindertagesförderungsgesetzes. Für die FDP-Gruppe geht es dabei um weit mehr als einzelne Rechtsänderungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung künftig gestaltet werden sollen, damit Kinder bestmögliche Startchancen erhalten.

„Die ersten Bildungsjahre prägen den weiteren Lebensweg eines Kindes in besonderer Weise. Wer Chancengerechtigkeit stärken will, beginnt deshalb nicht erst in der Schule, sondern bereits in Krippe, Kindergarten und Hort“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Gruppe im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Barbara Becker-Hornickel.

Die anstehende Novelle setzt den bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder in Landesrecht um und enthält nach Auffassung der FDP mehrere wichtige Fortschritte. Dazu zählen die stärkere Verzahnung von Schule und Hort, zusätzliche Zeitkontingente für Koordinierungsaufgaben im Ganztag sowie verschiedene Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Hürden. Auch die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation wertet die FDP als wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung. Aus Sicht der FDP markiert die Novelle deshalb einen wichtigen Schritt, zugleich aber keinen Schlusspunkt der Entwicklung. Die Anhörungen im parlamentarischen Verfahren hätten deutlich gemacht, dass die Qualitätsdebatte weitergeführt werden müsse. Themen wie Inklusion, Fachkräftegewinnung, attraktive Arbeitsbedingungen, langfristige Finanzierungssicherheit und weitere Verbesserungen der pädagogischen Qualität würden die Kindertagesförderung auch in den kommenden Jahren prägen.

Die bildungspolitische Sprecherin verweist darauf, dass frühe Bildung zu den wirksamsten Investitionen in die Zukunft eines Landes gehört. Gute Kindertagesförderung stärke Kinder in ihrer Entwicklung, erleichtere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trage dazu bei, Bildungs- und Teilhabechancen unabhängig von Herkunft und sozialem Hintergrund zu eröffnen.

„Beste Bildung beginnt dort, wo Kinder früh ihre Talente entdecken, Selbstvertrauen entwickeln und die Welt für sich erschließen können. 

Deshalb lohnt sich jeder Schritt hin zu mehr Qualität. Jetzt kommt es darauf an, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, so Becker-Hornickel abschließend.