WULFF: Flexible Arbeitszeitmodelle jetzt erproben – Modernisierung statt starrer Regulierung

Zu den aktuellen Diskussionen um den Reformentwurf zum Achtstundentag in Mecklenburg-Vorpommern äußert sich der Sprecher der FDP im Landtag, David Wulff, wie folgt: „Die starre Regulierung der Arbeitszeiten entspricht längst nicht mehr den Anforderungen der modernen Arbeitswelt. Wer die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen stärken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern will, muss flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen. Ohne mehr Flexibilität bleibt die Wirtschaft im Land hinter ihren Möglichkeiten zurück.“

Die FDP-Gruppe fordert daher, in Mecklenburg-Vorpommern gezielt Pilotprojekte für flexible Arbeitszeitmodelle zu starten. Diese sollen in ausgewählten Branchen oder Regionen erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. So können Chancen und Risiken realistisch bewertet und die Grundlage für eine sachorientierte Weiterentwicklung der Arbeitszeitregelungen geschaffen werden. „

Wir setzen auf eine evidenzbasierte Modernisierung statt auf ideologisch motivierte Blockaden. Pilotprojekte bieten die Chance, die Vorteile flexibler Arbeitszeiten für Unternehmen und Beschäftigte in der Praxis zu belegen, ohne den Schutz der Arbeitnehmer zu vernachlässigen“, so Wulff weiter. Die FDP im Landtag sieht darin einen pragmatischen Weg, Mecklenburg-Vorpommern fit für die Arbeitswelt von morgen zu machen.