WULFF: Investitionsrekord im Straßenbau – Wirkung und Transparenz statt Zahlenrekorde

263 Millionen Euro für Straßenbau in MV – Investitionshöhe ist Rekord, aber zentrale Probleme bleiben ungelöst: Genehmigungsstau, Priorisierung und Effizienz der Mittelverwendung.

SCHWERIN, 24. Februar 2026 – Zu den angekündigten 263 Millionen Euro für den Straßenbau in Mecklenburg-Vorpommern äußert sich der FDP-Landtagsabgeordnete David WULFF wie folgt: Investitionen in die Infrastruktur sind richtig und notwendig – entscheidend ist, dass sie auch tatsächlich Wirkung entfalten. Wer nur auf Zahlenrekorde setzt, ignoriert die eigentlichen Herausforderungen: Genehmigungsstau, fehlende Priorisierung und zu wenig Transparenz bei der Mittelverwendung bremsen den Fortschritt im Land. Das Land Mecklenburg-Vorpommern will 2026 mit 263 Millionen Euro so viel wie nie zuvor in den Straßenbau investieren. Die Landesregierung verweist auf die Rekordsumme, doch zentrale Fragen bleiben offen: Welche Projekte werden vorrangig umgesetzt? Wie werden Genehmigungsprozesse beschleunigt? Und wie wird sichergestellt, dass Mittel effizient eingesetzt werden – für Erhalt, Modernisierung und gezielten Ausbau?

„Investitionen sind kein Selbstzweck. Sie müssen dort ankommen, wo sie am meisten bewirken – mit klaren Prioritäten, mehr Tempo und nachvollziehbarer Mittelverwendung. Das ist die eigentliche Aufgabe einer modernen Infrastrukturpolitik“, sagt David Wulff, FDP-Abgeordneter und Experte für Infrastruktur und Digitalisierung. Wulff fordert, die Mittelverwendung konsequent an Wirkung und Bedarf auszurichten: „Das Land muss Genehmigungs- und Vergabeverfahren digitalisieren und verschlanken, eine öffentliche Prioritätenliste für Straßenbauprojekte vorlegen und die Transparenz über den Mitteleinsatz deutlich erhöhen. Nur so erreichen Investitionen die Baustellen schneller und sorgen für spürbare Verbesserungen – statt in Bürokratie zu versickern.“

Die FDP setzt sich dafür ein, bestehende Verfahren ressortübergreifend zu überprüfen, verbindliche Fristen für Planung und Genehmigung einzuführen und digitale Standards für alle Infrastrukturprojekte zu etablieren. Nur mit klaren Prioritäten, effizientem Mitteleinsatz und mehr Transparenz wird aus Rekordinvestitionen auch tatsächlicher Fortschritt für die Menschen im Land. Der Rekord ist kein Grund zur Selbstzufriedenheit, sondern ein Prüfstein dafür, ob Mecklenburg-Vorpommern Wachstum und Lebensqualität auch politisch ermöglichen kann.