WULFF: Maritime Konferenz in Emden: Jetzt Häfen endlich zukunftsfest machen - MV darf nicht abgehängt werden
Zur Nationalen Maritimen Konferenz in Emden erklärt David Wulff MdL, Sprecher der Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern:
„Die Maritime Konferenz in Emden sendet ein wichtiges Signal: Die maritime Wirtschaft ist von zentraler Wichtigkeit - und sie braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen, um diesen Schwung zu nutzen. Gerade für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Werften, Häfen und der Offshore-Industrie stehen die Zeichen auf Wachstum. Dieses Potenzial dürfen wir nicht durch chronische Unterfinanzierung verspielen.“
Wulff führt weiterhin aus, dass die seit Jahren eingeforderte Reform der Häfenfinanzierung längst überfällig ist. „Wer Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als Exportnation sichern will, muss in die maritime Infrastruktur investieren, genauso konsequent wie in Schienen und Straßen. Auch die Sicherheitslage in Nord- und Ostsee erfordert klares Handeln. Sabotage an Seekabeln, Drohnensichtungen, Cyberangriffe und hybride Bedrohungen sind keine abstrakte Gefahr mehr - sie treffen unsere kritische Infrastruktur direkt vor der Haustür Mecklenburg-Vorpommerns. Hier brauchen wir eine enge Verzahnung von ziviler und militärischer Sicherheitsstrategie.“
„Gleichzeitig appelliere ich an die Landesregierung: Die Mittel aus dem Bundesinfrastruktursondervermögen müssen gezielt und schnell in unsere Häfen fließen. Modernisierungsstau abbauen, Bürokratie reduzieren, Fachkräfte gewinnen, das ist die Aufgabe der Stunde. MV hat alle Voraussetzungen, um als maritimes Kernland Deutschlands eine Schlüsselrolle zu spielen. Diese Chance darf Rot-Rot nicht länger verschlafen.“