WULFF: Tourismus läuft, Landesregierung bremst
Zur Aussprache im Plenum zum Thema „Gemeinsam für einen starken Tourismus" erklärt David Wulff, Sprecher der Gruppe der FDP im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern:
„MV ist Tourismusland. Aber dieses Land schöpft sein Potenzial nicht aus. Der Umsatz in der Branche bricht immer weiter ein. Energie-, Rohstoff- und Personalkosten explodieren. Die Investitionsquote der Betriebe sinkt. Das ist kein Naturereignis, das ist das Ergebnis einer Landespolitik, die Betriebe mit Bürokratie, Auflagen und Überregulierung malträtiert, statt sie zu stärken", sagt Wulff.
Auch beim internationalen Tourismus sieht Wulff dringenden Handlungsbedarf: „338.000 ausländische Gäste im Jahr 2025, das sind 13,9 Prozent weniger als 2019. MV hat sich von der Welt abgehängt. Wer nicht in Qualität und Infrastruktur investiert, wer Fachkräfte vergrault statt anzuwerben, darf sich über ausbleibende Gäste nicht wundern."
Die FDP fordert konsequenten Bürokratieabbau für Tourismusbetriebe statt weiterer Berichtspflichten, eine Erleichterung der Arbeitsmigration und Abbau von Ausbildungsbürokratie, und klare Investitionsanreize statt weiterer Regulierung.
„Wer die Tourismusbranche in unserem Land stärken will, braucht starke, wettbewerbsfähige Betriebe. Die entstehen nicht durch Subventionen und Strategiepapiere, sondern durch Freiheit und fairen Wettbewerb. Daran wird diese Landesregierung gemessen, und daran scheitert sie bisher", so Wulff abschließend.