Wulff betont: „Mecklenburg-Vorpommern kann hier bundesweit vorangehen. Wenn wir Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft konsequent vernetzen, schaffen wir die Grundlage für evidenzbasierte Politik und eine Verwaltung, die effizienter und bürgerfreundlicher arbeitet.“
„Die Bedrohungslage ist eindeutig: Drohnen werden zunehmend für Spionage, Sabotage und kriminelle Zwecke genutzt – auch bei uns an den Häfen, Pipelines und kritischen Infrastrukturen. Andere Bundesländer investieren längst in Drohnenabwehr und klare Zuständigkeiten. Mecklenburg-Vorpommern dagegen verweist seit Jahren auf Arbeitsgruppen und den Bund, statt selbst handlungsfähig zu werden.“
„Wer Schiedsrichter angreift, greift das Fundament des Sports an – Fairness, Respekt und Regeln. Aber der Ruf nach schärferen Strafen ist der typische Reflex, bevor andere und oft wirksamere Maßnahmen geprüft wurden. Jedoch ist das Strafrecht das letzte Mittel des Staates. Schon heute gibt es einen Strafrahmen, der ausgeschöpft werden muss.“
„Wenn wir Lehrkräften nicht einmal zutrauen, in ihrer Pause ein privates Telefonat zu führen, senden wir ein fatales Signal: Mangelndes Vertrauen in ihre Professionalität. Das ist übergriffig und respektlos.“
„Wer mit 16 wählen darf, sollte auch gewählt werden dürfen“, betont Wulff. „Junge Menschen übernehmen heute Verantwortung in Vereinen, Schulen und Ehrenämtern – sie sollten auch die Chance haben, diese Verantwortung in kommunalen Gremien wahrzunehmen.“
„Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – aber er gelingt nur, wenn er wirtschaftlich tragfähig, technologisch offen und sozial ausgewogen umgesetzt wird. Beide vorliegenden Entwürfe zeigen, dass Klimaschutz im Land an Bedeutung gewinnt. Entscheidend ist aber, dass die Maßnahmen auch realistisch und umsetzbar bleiben.“
„Wir wollen, dass Fachkräfte mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Kindern haben, statt Stunden mit Dokumentation und Verwaltung zu verbringen.“
„Der 9. November darf kein bloßes Gedenken bleiben. Er ist ein Aufruf zur Verantwortung – für jeden Einzelnen, für unsere Gesellschaft und für unser Parlament. Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat müssen jeden Tag neu erklärt, erneuert und verteidigt werden.“
Der Antrag sieht vor, den Friedhofszwang für Totenasche aufzuheben und es rechtssicher zu ermöglichen, die Asche privat aufzubewahren, auf privaten Flächen oder in der Natur oder an oder gar zu Erinnerungsstücken zu verarbeiten. Ebenso soll eine Regelung für sogenannte „Sternenkinder“ geschaffen werden, die es erlaubt, Mutter und Kind gemeinsam zu bestatten, wenn beide bei der Geburt versterben.